Glossar: D

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» DFÜ
Übertragung von Daten zwischen räumlich weiter entfernten Rechnern mittels einer Verbindungsleitung (z.B. Netzwerk-, Telefonnetz-, Richtfunk- oder Satellitenverbindung)

» DNS Domain Name System
(oder auch Domain Name Server oder Domain Name Service) verwandelt den Domain-Namen eines Internet-Rechners in numerische Adressen, zum Beispiel "uni-kassel.de" in 141.51.8.4 und umgekehrt. Die numerische Umwandlung erfolgt deshalb, weil ein Rechnersystem mit Textadressen nichts anfangen kann und umgekehrt Menschen mit numerischen Adressen wenig anfangen können.

» DSL
verkürzte Schreibweise für ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) siehe ADSL

» DYNDNS
Mit www.dyndns.org können Sie Ihren eigenen Computer zu Hause kostengünstig als Web- und Mailserver betreiben. Sie weisen Ihrem Computer einen individuellen, festen Domain-Namen zu, auch wenn Sie selbst über keine feste IP-Adresse verfügen. Somit nutzen in Zukunft die Vorteile eines DSL-Anschlusses noch besser. Mit DynDNS Service empfängt Ihr Computer die jeweils aktuelle IP-Adresse und kann so immer den von Ihnen gewählten Domain-Namen bereitstellen (dynamisches DNS).

» Datenfernübertragung
Übertragung von Daten zwischen räumlich weiter entfernten Rechnern mittels einer Verbindungsleitung (z.B. Netzwerk-, Telefonnetz-, Richtfunk- oder Satellitenverbindung)

» Datenpakete
Datensendungen (z.B. Email) werden bei der Datenfernübertragung in sogenannte Datenpakete unterschiedlicher Blockgrößen aufgeteilt und stückweise an den Empfänger verschickt. Wie Postpakete auch, enthalten sie Absender- und Empfängeradresse der beteiligten Rechnersysteme sowie für die richtige Zusammensetzung beim Empfänger eine Ordnungsnummer. Im Internet können diese Datenpakete über unterschiedliche Wege zum Empfänger gelangen, wenn eine Verbindung gestört ist. Am Ziel werden sie dann wieder der Reihe nach zusammengesetzt. Ebenso erfolgt bei der Übertragung mittels TCP/IP eine Prüfung, ob auch alle Päckchen die Datenreise heil überstanden haben. Ist eines unterwegs verloren gegangen, wird die Sendung erneut angefordert, anders ist es beim UDP, hier erfolgt keine Endkontrolle - zugunsten einer höheren Übertragungsgeschwindigkeit, z.B. der Bildübertragung. Durch die schnelle Bildfolge lassen sich kleinere Datenverluste verschmerzen.

» Domain
(engl., wörtl."Gebiet") Teil der hierarchisch gegliederten Namensstruktur einer Internet-Adresse die in der Regel Auskunft über Standort, Art oder Eigentümer eines Internet-Rechners, oder mehrerer zusammengehörender Rechner gibt, die man unter einer solchen Domäne zusammenfasst. Rechner-Adressen sind wie Briefadressen aufgebaut, nämlich in der Reihenfolge Rechner, Organisation, Ort und Land. Die Endung des Domain-Namens, wie etwa "com" oder "de" wird als Toplevel-Domain bezeichnet und verrät das Land (de=Deutschland) oder den Netzbetreiber (vorwiegend in den USA), z.B. COMmercial, EDUcation, ORGanization, GOVernment etc. . Der eigentliche Domain, z.B. "uni-kassel" bezeichnet die Einrichtung, (die man in Deutschland über spezielle Provider bei der DE-NIC e.G. beantragen muss) ein evtl. davor stehender Subdomain wie "hrz-serv7" oder "hrz-ws51" den Server oder sogar eigenständigen Rechnerplatz, gewissermaßen als eine Art Nebenstelle oder Abteilung.